Virales. Verkäufe. Und Anderes.

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Marketing <br>& Sales

Bevor etwas verkauft werden kann, muss es bekannt sein. Und es müssen Bedürfnisse geweckt werden. Dies wurde lange Zeit vor allem durch klassische Werbekanäle geleistet. Konsumenten haben seit geraumer Zeit die Wahl der Produkte und Dienstleistungen, also müssen in aller Regel die Unternehmen um Aufmerksamkeit buhlen und die eigenen Vorteile (Preis, Qualität, Features, Coolness etc.) anpreisen.

In den ersten 10 Jahren dieses Jahrtausends fand die Dialogorientierung Einzug ins Marketing. Die Kommunikation wurde nicht mehr einseitig angelegt, sondern interaktiv ausgerichtet. TV-Spots alleine reichen seit langem nicht mehr aus, der ROI liegt bei weit unter 20 Prozent. Jüngere Generationen verbringen mehr Zeit mit Internetvideos als mit klassischem TV-Konsum. Zeitungen und Zeitschriften verlieren immer mehr Leser an Online-News und Blogs. Neuigkeiten verbreiten sich nicht mehr über die klassischen Leitmedien sondern über soziale Netzwerke, Twitter, Blogs, Foto- oder Videoportale.

Inzwischen hat die Netzwerkorientierung (Web 2.0, soziale Netzwerke, Word-of-Mouth) die Dialogorientierung abgelöst. Marketing findet immer mehr online statt. Nicht als Ersatz für die bisherigen Kanäle, aber als elementare und extrem schnelle Ergänzung. Kampagnen werden viral, entfachen Diskussionen und sind dabei ganz nah am Konsumenten. Und bieten durch ihre Nähe die ganz einfache Möglichkeit zum Konsum. Direkt, schnell, unkompliziert. Und das Ganze sowohl reflektiert als auch im Sinne von Impulskäufen.

Neben der Möglichkeit sofort Produkte oder Dienstleistungen erwerben zu können, sollte vor allem der Tatsache, dass Online-Empfehlungen einen sehr hohen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben, Rechnung getragen werden. Positive Empfehlungen im Netz wirken um ein Vielfaches stärker als reine Werbung.

Sorgen Sie dafür, dass ihre Produkte und Dienstleistungen im Netz bekannt werden, dass diese einen positiven Eindruck hinterlassen und dass sie auffallen. Spielen Sie mit der Klaviatur der kreativen Möglichkeiten, treten Sie in den Dialog, begeistern Sie Multiplikatoren und bauen Sie sich eine Fangemeinde auf. Und tragen Sie Sorge dafür, dass Sie Bescheid wissen wie, was und warum es beim Konsumenten ankommt.


Fallstudien:


Blendtec  & „Will it Blend“ - Durch Zerstörungswahn zu steigenden Umsätzen


Sie halten ihr Produkt für nicht geeignet, um in Social Media vermarktet zu werden? Vielleicht fehlt hnen fehlt lediglich die passende Idee.

Wie das Unternehmen Blendtec seit Jahren beweist, kann auch ein derart unauffälliges Produkt wie ein Küchen-Mixer große Aufmerksamkeit unter den Nutzern der sozialen Medien auf sich ziehen.

Im Zentrum der Kampage „Will it blend“ stehen YouTube-Clips, in denen Gründer Tom Dickson höchstpersönlich seit 2006 regelmäßig verschiedene Produkte vor der Kamera und dem weltweiten Internet-Publikum zerhäckselt. Für besondere Aufregung sorgte die Clip-Reihe als vor Kurzem ein fabrikneues iPhone 4 sowie ein iPad im nimmersatten Mixer ihr frühes Ende fanden. Nachdem die Kampagne große Erfolge gefeiert hatte, wurde um das Konzept herum eine umfassende Social Media Präsenz aufgebaut, deren Kanäle heute ebenfalls eine große Reichweite generieren.

Sowohl mashable.com als auch basicthinking.de liefern einen kurzen Abriss der viralen Erfolgsgeschichte Blendtec.


Website: willitblend.com
Blog:  blog.blendtec.com
Facebook: facebook.com/BlendTec mit über 50.000 Fans
Twitter:  @blendtec mit 4.790 Followern
YouTube:  youtube.com/blendtec mit 138.444.678 Upload-Aufrufen und 101 Videos
Stand: Aug 2010


Arcade Fire Band Promotion - Viel Lärm um... Musik


Für Künstler, die von einem Social Media Engagement profitieren, ist die Band Arcade Fire ein aktuelles Beispiel. Die Social Media Klaviatur der Indierock-Band besteht aus Facebook- und Twitter-Profilen sowie einer Page auf dem sich immer mehr zur Musikplattform wandelnden Netzwerk MySpace.

An der Präsenz der Band zeigt sich, dass Themen wie Musik von Natur aus ein großes User Engagement Potenzial bergen. Denn obwohl die Kanäle hauptsächlich zur Promotion von Alben und Konzerten genutzt werden, spricht der quantitative Erfolg und die hohe Aktivität auf den Seiten eine deutliche Sprache:

Informationen aller Art über Künstler sind von Fans gern gesehen, auch wenn sie nicht mit umfangreichen Entertainment-Angeboten einhergehen. Das stellen auch die Autoren des Readwriteweb-Blogs in ihrer Case Study fest.



Website: arcadefire.com
Facebook: facebook.com/arcadefire  mit über 319.000 Fans
Twitter: @arcadefire mit über 37.700 Followern
MySpace: myspace.com/arcadefireofficial mit 87.766 Freunden
YouTube: youtube.com/arcadefirevevo mit 4.630.576 Upload-Aufrufen
Stand: Aug 2010


Expedition 206 - Mit Coca-Cola auf Reisen



Ein Klassenprimus der Social Media Kommunikation ist der Brausehersteller Coca-Cola. Die Besonderheit: Coca-Cola verfolgt nicht ausschließlich die Strategie eine zentrale Web Präsenz aufzubauen und zu betreuen, sondern initiiert regelmäßig kleinere Social Media Kampagnen, die zum Teil auch parallel verlaufen. Vorteile dieser Vorgehensweise sind z.B., dass kleinere, wenigere bekanntere Einzel-Kampagnen eine eingeschränktere Zielgruppe ansprechen können, was die Identifikation mit Kampagne und Marke zu vergrößern vermag. So bietet eine global populäre Marke individuelle Berührungspunkte und im besten Fall werden Kunden zu wahren Marken-Fans.

Beispielhaft für das umfangreiche Social Media Engagement von Coca-Cola wird in der Case Study von thoughtpick.com die Kampagne Expedition 206 vorgestellt. Die Geschichte hinter der Aktion: 3 junge Menschen bereisen alle 206 Länder, in denen Coca-Cola vertrieben wird, halten ihre Erfahrungen in Blogartikeln, Status-Updates und Fotos fest und befragen die Menschen, die ihre Wege kreuzen nach deren persönlichen Rezepten zum glücklich werden.

Website: expedition206.com
Blog: expedition206.typepad.com
FB Subpage: facebook.com/cocacola
Twitter: @x206 mit 1.547 Followern
YouTube: youtube.com/user/expedition206 mit 44.551Upload-Aufrufen
Flickr: flickr.com/groups/expedition206
Stand: Aug 2010
 

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